Südpoll in unruhe

Im ewigen Eis am Südpol wächst die Unzufriedenheit unter den Mäusen. Vertreter der „Polar-Mäuse-Allianz“ erklärten gestern, dass die geopolitische Lage zunehmend angespannt sei. Besonders kritisieren die Tiere die Dominanz der Pinguine bei der Verteilung von Fischresten und warmen Schlafplätzen. „Wir werden seit Jahren ignoriert“, sagte die Maus Olga während einer Versammlung in einer verlassenen Forschungsstation. Zudem sorgen sich viele Mäuse über die steigende Zahl neugieriger Robben und den Rückgang sicherer Tunnel im Schnee. Einige junge Mäuse fordern bereits eigene Territorien. Internationale Beobachter sprechen von der größten Krise am Südpol seit dem berühmten Sardinenstreit von 1998.

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